Das Fünf-Faktoren-Modell zur Persönlichkeitsbewertung zählt zu den verbreitetsten und am besten fundierten Modellen der modernen Psychodiagnostik. Die Erfassung der „Big Five"-Persönlichkeitsmerkmale gilt in der akademischen Psychologie als eine der validesten und wissenschaftlich am besten belegten Methoden. Das Modell hat die Persönlichkeitspsychologie maßgeblich geprägt und zahlreiche weitere Studien sowie psychologische Fragebögen unmittelbar angeregt.
Dieses Modell geht davon aus, dass jede Person fünf zentrale Eigenschaften besitzt, die ihre Persönlichkeit formen. Dies sind Offenheit für Erfahrungen, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Verträglichkeit und Neurotizismus (emotionale Instabilität).
Obwohl der Begriff „Big Five“ erstmals 1981 von Goldberg geprägt wurde, wird das Fünf-Faktoren-Modell in ähnlicher Form bereits seit den 1960er Jahren in der Forschung genutzt.















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