4/5
4 Bewertungen
Buss-Durkee-Feindseligkeitsskala für Kinder und Jugendliche

Buss-Durkee-Feindseligkeitstest für Kinder

Mit dem Erwachsen eines Menschen verändern sich seine Bedürfnisse nach Selbstbestimmung, die Art und Weise, wie er Emotionen ausdrückt, und wie er Ziele erreicht. Feindseligkeit und negative Handlungen bei Kindern und Jugendlichen werden oft durch den Wunsch ausgelöst, sich abzuheben, ihren Status in den Augen anderer zu erhöhen, durch mangelnde Fähigkeit zur Zusammenarbeit oder durch erlebten Stress.

Je mehr ein Kind seine Ambitionen, Wünsche und Kränkungen unterdrückt, desto stärker wächst das Gefühl der Einsamkeit, eine negative Wahrnehmung der Umwelt und Apathie. Vollständige Narrenfreiheit führt hingegen meist zu einem Anstieg von Feindseligkeit und Aggressivität. Selbst Erwachsenen fällt es oft schwer, die goldene Mitte zwischen aggressivem Streben nach Zielen und Unentschlossenheit beim Erreichen des Gewünschten zu finden, und für die kindliche Psyche ist die Wahl eines Verhaltensmusters und die Kontrolle der Emotionen deutlich komplizierter.

Feindseligkeitstest für Kinder

Dieser Test ist eine angepasste Version des Buss-Durkee-Feindseligkeitsfragebogens, entwickelt vom Psychologen G. Zuckerman speziell zur Bewertung des Feindseligkeitsniveaus bei Kindern und Jugendlichen.

Das Ergebnis ermöglicht es, einzuschätzen, wie negativ ein Kind das Verhalten anderer Menschen wahrnimmt, ob es dabei Kränkung und Wut empfindet und wie gut es diese Emotionen kontrollieren kann.

Feindseligkeitstest für Jugendliche

Jeder Mensch hat ein gewisses Maß an Feindseligkeit und Aggressivität, daher sollte das Testergebnis nicht als etwas völlig Negatives betrachtet werden. Bitte beachten Sie, dass dieser Test ausschließlich zu Informations-, Bildungs- und Unterhaltungszwecken gedacht ist; die Ergebnisse können keine professionelle Hilfe ersetzen und sollten nicht für Entscheidungen herangezogen werden.

1. Wenn ich wütend werde, könnte ich jemanden schlagen.
2. Ich bin nie so gereizt, dass ich Gegenstände werfe.
3. Ich werde leicht gereizt, beruhige mich aber schnell wieder.
4. Wenn man mich nicht freundlich um etwas bittet, erfülle ich die Bitte nicht.
5. Mir scheint, dass das Schicksal unfair zu mir ist.
6. Ich weiß, dass Leute hinter meinem Rücken über mich reden.
7. Ich kann mich nicht davon abhalten, zu streiten, wenn jemand nicht meiner Meinung ist.
8. Wenn ich jemanden täusche, habe ich Gewissensbisse.
9. Ich glaube, ich bin nicht fähig, jemanden zu schlagen.
10. Wenn ich mich ärgere, schlage ich Türen zu.

Ab welchem Alter ist dieser Test geeignet?

Die Methodik wird für Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren empfohlen. In dieser Phase ist das Kind bereits zur Selbstreflexion fähig. Jüngere Schüler benötigen eventuell Hilfe von Erwachsenen, um einige Formulierungen zu verstehen.

Kann man den Antworten eines Teenagers trauen?

Ergebnisse hängen von der Ehrlichkeit des Kindes ab. Jugendliche geben oft sozial erwünschte Antworten oder übertreiben aus Protest. Ein vertrauensvolles Umfeld ist entscheidend, um den Test als Werkzeug zur Selbsterkenntnis und nicht als Kritik zu nutzen.

Wie unterscheidet sich die Kinderversion von der Erwachsenenversion?

Die Fragen sind an Alltagssituationen von Kindern angepasst (Schule, Elternhaus). Die Sprache ist einfacher und die Auswertung berücksichtigt die emotionale Instabilität der Pubertät.

Das könnte Ihnen auch gefallen: