Androgynie ist im Kontext des Fragebogens ein psychologisches Merkmal. Es bedeutet, dass Ihre Persönlichkeit sowohl traditionell männliche (Entschlossenheit, Unabhängigkeit) als auch traditionell weibliche (Empathie, Sanftmut) Qualitäten harmonisch vereint.
Ja, das ist wissenschaftlich belegt. Der Test misst die psychologische Geschlechtsrolle, nicht biologische Merkmale. Ein Mann kann eine hohe Femininität aufweisen und eine Frau eine hohe Maskulinität, was die individuellen Charakterzüge widerspiegelt.
Der undifferenzierte Typ bedeutet, dass weder maskuline noch feminine Züge stark ausgeprägt sind. Dies tritt häufig bei Menschen auf, die sich über Merkmale definieren, die nichts mit den traditionellen Geschlechterstereotypen der 1970er Jahre zu tun haben.
Sandra Bem befragte Hunderte von Menschen, um festzustellen, welche Eigenschaften gesellschaftlich als „wünschenswert“ für Männer und Frauen galten. Qualitäten wie „Eigenständigkeit“ wurden der maskulinen Skala und „Mitgefühl“ der femininen Skala zugeordnet.