Jeder Mensch besitzt beide Funktionen, aber nach Jung dominiert immer eine. Wenn Sie sich primär auf Logik und objektive Analyse verlassen (Denken),ist der Bereich der subjektiven ethischen Bewertungen (Fühlen) meist weniger entwickelt.
Jung glaubte, dass der angeborene Typ stabil bleibt. Im Prozess der „Individuation“ lernt der Mensch jedoch, seine schwächeren Funktionen zu integrieren. Dies führt zu psychologischer Reife, nicht zu einem echten Typwechsel.
Es gibt keinen direkten Zusammenhang, aber das dauerhafte Ignorieren der eigenen Veranlagungen führt zu chronischem Stress und Erschöpfung, was psychosomatische Erkrankungen begünstigen kann.