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Test zum Persönlichkeitstyp nach Jung

Jungs Typologie

Sie haben sicherlich schon von Carl Gustav Jung gehört – dem bekannten Schweizer Psychiater und Begründer der analytischen Psychologie nach Jung. Jungs Werke erreichten in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts ihren Höhepunkt und hatten einen enormen Einfluss auf die Entwicklung der Psychologie. Heute werden Tests, die auf seiner Theorie basieren, häufig bei der Personalauswahl, im Teambuilding, im Coaching und zur persönlichen Entwicklung eingesetzt.

Carl Jung gilt zu Recht als einer der Wegbereiter der analytischen Psychodiagnostik. Seine Arbeiten zur Typisierung von Persönlichkeitsmerkmalen bildeten die Grundlage für die Entwicklung zahlreicher Theorien und wissenschaftlicher Untersuchungen. Zum Beispiel basiert auch der bekannte Myers-Briggs-Fragebogen auf Jungs Typologie. Im Kern von Jungs Typologie steht die Unterscheidung dominanter Merkmale auf den Skalen Extraversion-Introversion, Logik-Gefühle und Intuition-Wahrnehmung.

Jungs Persönlichkeitstest

Mit Hilfe des Jung-Persönlichkeitstests können Sie Antworten auf Fragen wie diese erhalten:

Jungs Typologie geht davon aus, dass durch die Bestimmung des Ergebnisses auf jeder Skala letztlich jede Person einem bestimmten Persönlichkeitstyp zugeordnet werden kann. Jeder dieser Persönlichkeitstypen besitzt stabile Charakterzüge, Verhaltensmuster im Umgang mit anderen Menschen, Stärken und Schwächen sowie eine Neigung zu bestimmten Berufen.

Warum ist es wichtig, Ihren Jung-Typ zu kennen? Das Verständnis Ihrer persönlichen Eigenschaften und Vorteile ermöglicht es Ihnen, Ihr Leben besser zu organisieren und fundiertere Entscheidungen zu treffen. Wissen über Ihre Präferenzen im Umgang mit anderen Menschen hilft Ihnen, Konfliktsituationen zu vermeiden und einen angenehmen sozialen Kreis zu wählen. Sie können mehr über die tieferliegenden Motive Ihres Verhaltens erfahren. Außerdem erfahren Sie, wie gut Ihr Persönlichkeitstyp für bestimmte Berufe geeignet ist.

Bitte beachten Sie, dass es keine Verbindung zwischen diesem Test und der Myers-Briggs-Stiftung oder MBTI™ gibt.

Beantworten Sie die folgenden Fragen ehrlich.
Antworten Sie so, wie es tatsächlich ist, und nicht so, wie Sie in den Augen anderer erscheinen möchten.
1. Ich denke ständig an Dinge, die erledigt werden müssen
2. Mir fällt es leicht, Mitgefühl für die Probleme anderer zu empfinden
3. Ich verliere oder vergesse meine Sachen äußerst selten
4. Ich würde eine regelmäßige, aber geringe Bezahlung einem einmaligen Vertrag mit hoher Auszahlung vorziehen
5. Ich ziehe es vor, wenige Menschen gut zu kennen, anstatt einen großen Bekanntenkreis zu haben
6. Ich plane lieber nichts
7. Ich fühle mich selten niedergeschlagen
8. Ich kann Menschen unangenehme, aber wahrheitsgemäße Dinge sagen
9. Ich mag es, einkaufen zu gehen und Partys zu besuchen
10. Die Meinung jedes Menschen sollte respektiert werden

Kann ich gleichzeitig ein „Denk“- und ein „Fühl“-Typ sein?

Jeder Mensch besitzt beide Funktionen, aber nach Jung dominiert immer eine. Wenn Sie sich primär auf Logik und objektive Analyse verlassen (Denken),ist der Bereich der subjektiven ethischen Bewertungen (Fühlen) meist weniger entwickelt.

Kann sich mein psychologischer Typ im Laufe des Lebens ändern?

Jung glaubte, dass der angeborene Typ stabil bleibt. Im Prozess der „Individuation“ lernt der Mensch jedoch, seine schwächeren Funktionen zu integrieren. Dies führt zu psychologischer Reife, nicht zu einem echten Typwechsel.

Beeinflusst der Jung-Typ die körperliche Gesundheit?

Es gibt keinen direkten Zusammenhang, aber das dauerhafte Ignorieren der eigenen Veranlagungen führt zu chronischem Stress und Erschöpfung, was psychosomatische Erkrankungen begünstigen kann.

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