Ja, meistens identifiziert der Test eine Kombination aus 2–3 Typen. Akzentuierungen treten selten in „reiner“ Form auf. Zum Beispiel findet man bei kreativen Menschen oft eine Kombination aus emotivem und exaltiertem Typ.
Jede Akzentuierung hat ihre Stärken. Der demonstrative Typ ist erfolgreich in öffentlichen Berufen, der paranoide (beharrliche) Typ in der Wissenschaft und der hyperthyme Typ im Business. Der Test hilft, das richtige Umfeld zu finden.
Ja, verschiedene Typen reagieren unterschiedlich auf Stress. Der ängstliche Typ neigt zu Schlafstörungen, der erregbare Typ zu Herz-Kreislauf-Problemen und der emotive Typ zu körperlichem Unbehagen durch tiefes Mitgefühl.
Obwohl der Charakterkern stabil bleibt, beeinflussen Stress und Lebenskrisen die Antworten. Mit der Zeit entwickelt man Kompensationsmechanismen, wodurch ehemals scharf ausgeprägte Züge abgemildert werden können.
Statistisch gesehen zeigen Frauen häufiger emotive Züge, während bei Männern der erregbare Typ öfter vorkommt. Der Test bewertet jedoch die Individualität unabhängig von Geschlechterstereotypen.