Ja, absolut. Die LAS-Skala beschränkt Sie nicht auf einen einzigen Typ. Normalerweise dominieren bei einer Person 2–3 Stile, die sich zu einem einzigartigen „Liebesprofil“ vermischen. Die Testergebnisse zeigen die Ausprägung jedes der sechs Stile und ermöglichen so ein vollständiges Bild Ihrer emotionalen Welt.
Untersuchungen zeigen, dass sich Liebeshaltungen transformieren können. Mit zunehmender Lebenserfahrung wechseln Menschen oft von spielerischen Stilen (Ludus) oder emotionaler Besessenheit (Mania) zu stabileren Formen wie Storge (Freundschaft) oder Pragma (rationale Wahl).
In der professionellen Psychologie gibt es keinen „schlechten“ Stil. Bestimmte Typen (z. B. Mania) können jedoch auf eine Tendenz zur Co-Abhängigkeit hindeuten, während ein ausgeprägter Ludus auf die Angst vor tiefer Bindung hinweisen kann. Der Test hilft dabei, diese Merkmale zu erkennen, um gesündere Beziehungen aufzubauen.
Diese Version ist eine präzise digitale Adaption der Methodik von Susan und Clyde Hendrick. Es ist wichtig zu beachten, dass die Antworten durch die aktuelle Phase Ihrer Beziehung (z. B. Verliebtheit oder Krise) beeinflusst werden können. Für ein objektives Profil empfiehlt es sich, basierend auf Ihrer allgemeinen Lebenserfahrung zu antworten.