Wie kann man feststellen, wie zufrieden man mit den aktuellen romantischen Beziehungen ist? Wissenschaftler nennen zahlreiche Faktoren, die darauf Einfluss haben. Zum Beispiel spielen die Kommunikation mit dem Partner und ein sicherer Bindungsstil, die sexuelle Zufriedenheit und Hingabe sowie die Kompatibilität von Persönlichkeitsmerkmalen und Interessen eine wesentliche Rolle für die allgemeine Beziehungszufriedenheit.
In vielen Studien wird das Fehlen einer negativen Bewertung der Beziehung als Faktor für Zufriedenheit angesehen. Es liegt nahe anzunehmen, dass dies nicht die optimale Methode ist, um zu messen, wie Menschen ihre romantischen Beziehungen wahrnehmen. Denn vollständige Zufriedenheit bedeutet mehr als nur das Fehlen negativer Einschätzungen.
Dieser Test basiert auf der Studie „Positive und negative semantische Dimensionen der Beziehungszufriedenheit“ und verwendet eine zweidimensionale Messung – Skalen für positive und negative Tendenzen. Der Test ist recht einfach, dient jedoch als verlässliches Instrument für eine vorläufige Bewertung.
Es ist wichtig zu beachten, dass deine Zufriedenheit mit deinem Partner im Laufe der Zeit schwanken kann. Daher wird empfohlen, diesen Test regelmäßig zu wiederholen.
Mattson, R. E., Rogge, R. D., Johnson, M. D., Davidson, E. K. B., & Fincham, F. D. (2013). The positive and negative semantic dimensions of relationship satisfaction. Personal Relationships, 20, 328-355.
Dieser Test wurde ausschließlich zu Bildungszwecken entwickelt; seine Beschreibung, Fragen oder Ergebnisse sollten nicht als professionelle Beratung interpretiert werden.
Dies ist ein Anlass für ein ehrliches und behutsames Gespräch. Unterschiedliche Punktzahlen zeigen, dass Sie das Beziehungsklima verschieden wahrnehmen. Wichtig ist zu besprechen, welche Bedürfnisse eines Partners unbemerkt bleiben, ohne in gegenseitige Vorwürfe zu verfallen.
Der Test ist eine Diagnose, kein endgültiges Urteil. Er beleuchtet kritische Risikozonen. Wenn man rechtzeitig auf sinkende Werte reagiert und an der Kommunikation arbeitet (allein oder mit einem Therapeuten),lässt sich eine Trennung oft vermeiden.
Psychologen empfehlen einen Beziehungs-Check-up alle sechs Monate oder einmal im Jahr. So lässt sich die Dynamik verfolgen und kleine Kränkungen können erkannt werden, bevor sie zu einer chronischen Krise führen.















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